Oktober 2026

HAI-Gruppe auf der ALUMINIUM 2026 in Düsseldorf

Hammerer Aluminium Industries (HAI) nutzte die ALUMINIUM 2026 in Düsseldorf für einen intensiven Austausch über die Zukunft der europäischen Aluminiumindustrie. Im Mittelpunkt standen Kreislaufwirtschaft und Aluminiumrecycling als wichtige Faktoren für resiliente Lieferketten, Versorgungssicherheit und die industrielle Souveränität Europas.

 

Ranshofen (14.10.2026) – Von 6. bis 8. Oktober 2026 traf sich die internationale Aluminiumindustrie auf der ALUMINIUM in Düsseldorf, der Weltleitmesse für die internationale Aluminiumindustrie.

Die Gespräche am Messestand zeigten: Neben Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gewinnt für Kundinnen und Kunden belastbare Liefertreue weiter an Bedeutung. HAI hat dafür über Jahre resiliente Lieferketten aufgebaut und seine Wertschöpfung gezielt weiterentwickelt.

 

Nachhaltigkeit und Liefertreue zusammengedacht

Mit SustainAl verfolgt die HAI-Gruppe eine langfristige Strategie für Aluminiumlösungen mit besonders niedrigem CO₂-Fußabdruck. Ein hoher Recyclinganteil, gezieltes Metallmanagement und unterschiedliche Bezugsquellen senken Emissionen und stärken zugleich Versorgungssicherheit und Liefertreue.

„Unser hohes Engagement im Bereich der nachhaltigen Aluminiumlösungen SustainAl ist eine Ausrichtung, die heute nicht nur aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll ist, sondern uns auch eine starke Marktposition mit Blick auf unsere Liefertreue eröffnet. Für unsere Kunden und Partner zählen Planbarkeit und Verlässlichkeit. Gepaart mit unseren innovativen Aluminiumprodukten und unserer außergewöhnlichen Fertigungstiefe bietet die HAI-Gruppe ein attraktives Gesamtpaket.“, erklärt Rob van Gils, CEO der HAI-Gruppe.

Die HAI-Gruppe deckt mit Casting, Extrusion und Processing wesentliche Schritte der Wertschöpfungskette selbst ab. Kreislaufwirtschaft wird damit nicht isoliert als Nachhaltigkeitsthema betrachtet, sondern als Bestandteil einer langfristigen Industriestrategie.

 

Recycling als Baustein industrieller Souveränität

Wie eng Recycling, Rohstoffversorgung und industrielle Widerstandsfähigkeit inzwischen miteinander verbunden sind, wurde auch im Rahmen der ALUMINIUM Conference diskutiert. CEO Rob van Gils nahm am Panel „Recycling equals Resilience – Securing Europe’s Sovereignty through Circular Raw Materials“ teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Beitrag Kreislaufwirtschaft und Aluminiumrecycling leisten können, um Europas Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu reduzieren und die industrielle Basis langfristig zu stärken.

 

Werkstoffwahl wird zur strategischen Entscheidung

Die Gespräche auf der ALUMINIUM 2026 haben eines gezeigt: Gerade für Branchen, in denen Versorgungssicherheit und Resilienz eine zentrale Rolle spielen, werden Werkstoffentscheidungen längst nicht allein über den Preis getroffen. Eigenschaften wie Leistungsfähigkeit, Gewicht, Langlebigkeit und Verarbeitbarkeit sind ebenso relevant wie regulatorische Anforderungen und die verlässliche Verfügbarkeit des Materials.

Der recyclingfähige Werkstoff Aluminium bietet ökologische und strategische Vorteile, die immer relevanter werden.

 

Verlässlichkeit als Basis für Innovation

Der verstärkte Fokus auf stabile Lieferketten und langfristige Partnerschaften bedeutet für die HAI-Gruppe jedoch keinen Verzicht auf Geschwindigkeit und Innovation. Das Unternehmen entwickelt sein Produktportfolio laufend entlang neuer Marktanforderungen weiter.

Ein Beispiel dafür sind Aluminium-Busbars und Stromschienen für Anwendungen rund um Rechenzentren und Elektrifizierung. Die zunehmende Elektrifizierung und der rasch wachsende Bedarf an leistungsfähiger Infrastruktur schaffen neue Anforderungen an leitfähige, leichte und effizient verarbeitbare Materialien. Mit Kompetenz in der Extrusion, hoher Fertigungstiefe und umfassendem Aluminium-Know-how erschließt HAI hier zusätzliche Anwendungsfelder.

 

Persönlicher Austausch bleibt entscheidend

Neben den strategischen Branchenthemen stand auf der ALUMINIUM 2026 vor allem der direkte Kontakt mit Kundinnen und Kunden sowie Partnerinnen und Partnern im Mittelpunkt. Das breit aufgestellte Messeteam der HAI-Gruppe führte in Düsseldorf zahlreiche Gespräche zu bestehenden Projekten, neuen Anwendungen und zukünftigen Anforderungen an die Aluminiumindustrie.

„Gerade in einem Umfeld, das von raschen Veränderungen und Unsicherheiten geprägt ist, gewinnt der persönliche Austausch zusätzlich an Wert. Die Gespräche auf der ALUMINIUM 2026 haben gezeigt, wie wichtig verlässliche Partnerschaften, technologische Kompetenz und die gemeinsame Entwicklung langfristig tragfähiger Lösungen sind.“, resümiert Rob van Gils.


Die HAI-Gruppe
Hammerer Aluminium Industries beschäftigt 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das 2007 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz im oberösterreichischen Ranshofen sowie sieben weitere Standorte in Deutschland, Rumänien, Polen und Südkorea. HAI blickt zurück auf eine besondere Erfolgsgeschichte. Hier vereinen sich Dynamik und Innovationsgeist eines jungen Unternehmens mit der Erfahrung eines Traditionsbetriebs. 2024 erzielte HAI in den drei Produktionsbereichen Casting (Gießerei), Extrusion (Strangpressen) und Processing (mechanische Weiterverarbeitung) einen Umsatz von 823 Mio. Euro. Die Produkte der HAI-Gruppe findet man sowohl im Baubereich als auch in der Automobil- und Transporttechnik, in der Elektrotechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau.


Medienkontakt:
Elfriede Dicker, Executive Assistant
/ Marketing & Communication HAI Group 

Hammerer Aluminium Industries Holding GmbH
Lamprechtshausener Straße 69, 5282 Ranshofen, Austria

0043 7722 891 2540, 0043 664 884 61096, elfriede.dicker@hai-aluminium.com